Bilder aus der Werkstatt
Nachfolgend erhalten Sie einen kleinen Einblick in den Entstehungsort meiner Werke. Für meine Arbeiten nutze ich sowohl das freie Grundstück neben meinem Familienhaus als auch einen speziellen Raum im Keller, in dem meine Holzunikate entstehen.
Die Drechselkunst selbst kommt mit vergleichsweise wenig Technik aus – neben der Drechselbank und einer Motorsäge sind kaum weitere Maschinen erforderlich. Gleichzeitig ist es ein echtes Kunsthandwerk, bei dem naturgemäß viele Späne und feiner Staub entstehen, während ein neues Stück Holzkunst Form annimmt.
Vom Baum zur Schale
Die nachstehenden Bilder zeigen die faszinierenden Schritte vom rohen Baum bis zur fertigen Schale. Mein Material erhalte ich naturgemäß in Stammform. Diese Baumstämme schneide ich selbst mit der Motorsäge in planparallele Pfosten, aus denen anschließend die Rohlinge für meine Holzkunst gewonnen werden.
Diese Rohlinge werden überwiegend im sogenannten Nassdrechselverfahren bearbeitet. Das bedeutet, dass das frische, noch „grüne“ Holz vorgedrechselt wird. Dabei bleibt eine ausreichende Wandstärke erhalten, um das natürliche Trocknen und die charakteristische Verformung der Holzunikate zu ermöglichen.
Nach einer Trocknungszeit – je nach Wandstärke und Größe etwa 5 bis 18 Monate – werden die Stücke erneut auf der Drechselbank bearbeitet und in ihre endgültige, edle Form gebracht. Dieser langwierige Prozess ist die Basis für meine handgefertigten Holzschalen.
Im letzten Arbeitsschritt meines Kunsthandwerks erfolgt der Feinschnitt sowie die Oberflächenbehandlung. Hierbei kommen ausschließlich biologische und lebensmittelechte Wachse und Öle zum Einsatz, damit Sie Ihre Unikate – vom Deko-Objekt bis zu den Schreibgeräten – bedenkenlos im Alltag genießen können.




























